Zurück zur Begriffswelt

Wer sind wir? · Selbst

Selbsttransparenz

Je klarer wir unser eigenes Wahrgeben erkennen, desto freier werden unsere Möglichkeiten.

Auf den Punkt

Selbsttransparenz beschreibt die Fähigkeit, die eigenen Wahrnehmungs-, Deutungs- und Reaktionsmuster bewusst wahrzunehmen.

Wenn wir emergetisch schauen …

… richtet sich Aufmerksamkeit nicht nur auf die Welt, sondern zunehmend auch auf die Weise, wie Welt für uns entsteht. Selbsttransparenz macht sichtbar, welche Haltungen, Bedürfnisse, Erfahrungen und ICH-Konstrukte unser Wahrgeben prägen.

Sie bedeutet nicht vollständige Selbsterkenntnis. Vielmehr wächst die Bereitschaft, die eigene Perspektive immer wieder neu zu hinterfragen. Dadurch entsteht Freiheit im Umgang mit den eigenen Mustern.

Selbsttransparenz erweitert deshalb nicht nur das Wissen über die eigene Person. Sie erweitert den Spielraum, in dem Entwicklung möglich wird.

Erlebbar wird das, wenn …

Mitten in einer Diskussion bemerkst du plötzlich: „Ich verteidige gerade weniger meine Idee als mein Selbstbild." Allein diese Einsicht verändert dein weiteres Handeln.

ICH · Für mich

Welche Muster prägen mein Wahrgeben?

Wann werde ich mir meiner selbst bewusst?

Welche Reaktionen möchte ich neugieriger betrachten?

WIR · Zwischen uns

Wie helfen wir einander, blinde Flecken zu erkennen?

Welche Rückmeldungen ermöglichen Entwicklung?

ALLE · Für Organisationen

Wie fördern wir Reflexion statt Rechtfertigung?

Welche Kultur unterstützt Selbsttransparenz?

Selbsttransparenz erweitert nicht das Bild von uns selbst, sondern den Raum, in dem wir ihm begegnen.
Siehe auch: Resonanz­intelligenz Besprechbarkeit ICH-Konstrukt Konstrukt­bewusstsein Wahrgeben Haltung Achtsamkeit Impathie Authentizität Durchlässigkeit Feedback Feldbewusstsein Resonantes Miterleben Selbstentwicklung Selbstmitgefühl Selbstsystem Selbstverbergung Transformations­kompetenz Verantwortung Feelback Resonanzdialog Selbstbeherrschung