… stehen wir fortwährend in Resonanz mit unserer Mitwelt. Meist geschieht dies unbewusst. Resonanzempfinden bezeichnet die wachsende Fähigkeit, diese Wechselwirkungen wahrzunehmen, ohne sie sofort zu bewerten oder erklären zu müssen.
Mit zunehmender Haltungserweiterung differenziert sich unser Resonanzempfinden. Wir spüren feiner, wodurch wir angestimmt werden, welche Resonanzen zwischen Menschen entstehen und wie unsere eigene Gestimmtheit das Erleben mitprägt.
Resonanzempfinden erweitert deshalb nicht nur unser Fühlen. Es erweitert unser Wahrgeben.
Du hörst einem Menschen zu und bemerkst plötzlich, dass dich nicht seine Worte berühren, sondern seine Unsicherheit. Ohne dass sie ausgesprochen wurde, wird sie für dich wahrnehmbar.
Welche Resonanzen nehme ich heute wahr?
Was berührt mich, bevor ich es verstehe?
Wo könnte ich feiner hinhören?
Welche Resonanzen entstehen gerade zwischen uns?
Wie verändert Zuhören unser gemeinsames Feld?
Wie fördern wir Resonanz statt bloßen Informationsaustausch?
Welche Räume stärken unser gemeinsames Resonanzempfinden?