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Wer sind wir? · Selbst

Leiblichkeit

Wir haben keinen Körper. Wir erleben Welt leiblich.

Auf den Punkt

Leiblichkeit beschreibt das gelebte Körpersein, durch das wir der Welt begegnen.

Wenn wir emergetisch schauen …

… unterscheiden wir zwischen dem Körper als beobachtbarem Organismus und dem Leib als unmittelbar gelebter Erfahrung. Wir erleben die Welt nicht von außen. Wir begegnen ihr leiblich.

Der Leib ist kein Objekt unseres Bewusstseins. Er ist die Weise, wie uns Welt berührt und wie wir auf sie antworten. Jede Resonanz, jede Empfindung und jede Gestimmtheit vollzieht sich leiblich.

Mit wachsender Haltungserweiterung verändert sich auch unser Verhältnis zur Leiblichkeit. Wir nehmen den Leib nicht mehr nur als funktionierenden Körper wahr, sondern als feinen Resonanzraum unseres Welterlebens.

Erlebbar wird das, wenn …

Du stehst auf einer Bühne. Noch bevor du sprichst, spürst du deinen Atem, deine Füße auf dem Boden und das Herzklopfen in deiner Brust. Nicht dein Körper reagiert auf die Situation, du erlebst sie leiblich.

ICH · Für mich

Wie spricht mein Leib mit mir?

Welche Erfahrungen zeigen sich zuerst leiblich?

Wie aufmerksam höre ich auf diese Signale?

WIR · Zwischen uns

Wie verändert unsere Gegenwart die Leiblichkeit anderer?

Welche Resonanz entsteht durch Nähe, Blick oder Berührung?

ALLE · Für Organisationen

Wie viel Leiblichkeit erlauben unsere Arbeitsformen?

Welche Bedeutung haben Räume, Atmosphäre und Präsenz?

Wir erleben die Welt nicht mit dem Leib. Wir erleben sie leiblich.
Siehe auch: Selbst Empfindung Angestimmtheit Resonanz Zwischenleiblichkeit Resonanz­empfinden 2 Intuition Impathie Biografiekörper Medium Resonanzmedium Unhintergehbarkeit Biografischer Erlebnisraum Funktionales Selbstbild Leibliche Atmosphäre Leibliche Resonanz Selbstbeherrschung Selbstregulation Weltkontakt