… regulation kann über Atmung, Bewegung, innere Sprache, Aufmerksamkeit, Pausen oder bewusste Bedeutungsgebung geschehen. Sie unterscheidet sich von reiner Selbstbeherrschung dadurch, dass die innere Erfahrung nicht nur kontrolliert, sondern aufgenommen und moduliert wird.
Emergetisch erweitert Selbstregulation den Zwischenraum zwischen Angestimmtheit und Resonanzantwort. Sie macht Reaktion beweglicher und unterstützt die Fähigkeit, auch unter Spannung mehrere Möglichkeiten wahrzugeben.
Vor einer schwierigen Präsentation merkt ein Mann Herzklopfen und den Impuls, noch hektischer zu sprechen. Er stellt beide Füße auf den Boden, atmet langsam und beginnt bewusst mit einem Satz weniger. Die Nervosität verschwindet nicht, doch sie fährt nicht mehr allein.
Wie erkenne ich meine Aktivierung früh?
Welche Formen der Selbstregulation helfen mir wirklich?
Wo versuche ich zu kontrollieren, was zunächst wahrgenommen werden möchte?
Wie unterstützen wir einander, ohne Verantwortung für die Regulation des anderen zu übernehmen?
Welche Pausen oder Rhythmen helfen uns unter Spannung?
Welche Arbeitsbedingungen stärken Selbstregulation?
Wo erzeugen Systeme dauerhaft Aktivierung und erwarten anschließend individuelle Resilienz?