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Wer sind wir? · Selbst

Selbstregulation

Freiheit wächst, wenn wir innere Bewegungen weder ausagieren noch wegdrücken müssen.

Auf den Punkt

Selbstregulation bezeichnet die Fähigkeit, körperliche Aktivierung, Emotionen, Aufmerksamkeit und Impulse wahrzunehmen und so zu beeinflussen, dass handlungsfähiger Kontakt mit sich selbst und der Situation erhalten bleibt.

Wenn wir emergetisch schauen …

… regulation kann über Atmung, Bewegung, innere Sprache, Aufmerksamkeit, Pausen oder bewusste Bedeutungsgebung geschehen. Sie unterscheidet sich von reiner Selbstbeherrschung dadurch, dass die innere Erfahrung nicht nur kontrolliert, sondern aufgenommen und moduliert wird.

Emergetisch erweitert Selbstregulation den Zwischenraum zwischen Angestimmtheit und Resonanzantwort. Sie macht Reaktion beweglicher und unterstützt die Fähigkeit, auch unter Spannung mehrere Möglichkeiten wahrzugeben.

Erlebbar wird das, wenn …

Vor einer schwierigen Präsentation merkt ein Mann Herzklopfen und den Impuls, noch hektischer zu sprechen. Er stellt beide Füße auf den Boden, atmet langsam und beginnt bewusst mit einem Satz weniger. Die Nervosität verschwindet nicht, doch sie fährt nicht mehr allein.

ICH · Für mich

Wie erkenne ich meine Aktivierung früh?

Welche Formen der Selbstregulation helfen mir wirklich?

Wo versuche ich zu kontrollieren, was zunächst wahrgenommen werden möchte?

WIR · Zwischen uns

Wie unterstützen wir einander, ohne Verantwortung für die Regulation des anderen zu übernehmen?

Welche Pausen oder Rhythmen helfen uns unter Spannung?

ALLE · Für Organisationen

Welche Arbeitsbedingungen stärken Selbstregulation?

Wo erzeugen Systeme dauerhaft Aktivierung und erwarten anschließend individuelle Resilienz?

Selbstregulation hält uns in Beziehung zu innerer Bewegung, damit sie nicht automatisch unsere nächste Handlung bestimmt.
Siehe auch: Ko-Regulation Resonanzantwort Resonanzgrenze Selbstbeherrschung Angestimmtheit Leiblichkeit Gegenwärtigkeit