… erscheinen Systeme nicht als starre Gebilde, sondern als lebendige Prozesse. Menschen, Teams, Familien oder Organisationen bestehen weniger aus ihren einzelnen Bestandteilen als aus den Beziehungen, die sie miteinander verbinden.
Systeme schaffen Orientierung, indem sie Unterschiede bilden, Grenzen entwickeln und eigenes Verhalten hervorbringen. Gleichzeitig bleiben sie mit ihrer Mitwelt verbunden und verändern sich durch jede Resonanz.
Die Emergetik interessiert sich deshalb weniger für Systeme als Dinge als für das fortwährende Geschehen ihres Sich-Organisierens.
Ein neues Team beginnt zusammenzuarbeiten. Anfangs wirken alle Begegnungen zufällig. Nach einigen Monaten entstehen Routinen, Erwartungen und gemeinsame Regeln. Ohne dass jemand alles geplant hätte, hat sich ein System gebildet.
Welche Systeme prägen mein Leben?
Wie trage ich zu ihnen bei?
Welche Systeme unterstützen meine Entwicklung?
Welche Beziehungen bilden unser gemeinsames System?
Wie verändern wir es miteinander?
Welche Muster erhalten unsere Organisation?
Welche Beziehungen ermöglichen Entwicklung?