… sie arbeitet weniger mit Erklärung und stärker mit offenen Einladungen. Bilder bleiben absichtlich unvollständig, Fragen geben keine gewünschte Antwort vor, und die Teilnehmenden füllen die Leerstellen mit eigenen Erfahrungen, Erinnerungen und Bedeutungen.
Emergetisch verstanden verbindet die Resonanzreise absichtsvolle Absichtslosigkeit mit Resonanzangeboten. Sie gibt dem Prozess eine Richtung und lässt zugleich offen, welche innere Landschaft für einen Menschen tatsächlich auftaucht.
Eine Gruppe wird eingeladen, sich eine Tür vorzustellen, hinter der etwas Ungelebtes wartet. Eine Person sieht einen Garten, eine andere hört den Satz ihrer Mutter, eine dritte denkt zunächst nur: „Hoffentlich dauert das nicht zu lange.“ Auch das ist eine Resonanz und bekommt zunächst einen Platz.
Welchem Bild oder Satz möchte ich innerlich weiter folgen?
Welche Resonanz entsteht, wenn ich die Bedeutung noch offenlasse?
Was taucht aus meinem eigenen Erlebnisraum auf?
Wie können wir einander von Resonanzen erzählen, ohne sie zu vergleichen oder auszulegen?
Welche Leerstellen ermöglichen unterschiedliche Erfahrungen?
Wo können Resonanzreisen Lern- und Entwicklungsräume ergänzen?
Wie sichern wir Freiwilligkeit, Autonomierespekt und gute Rahmung?