… verlangt Entwicklung nicht nur neue Einsichten, sondern auch die Bereitschaft, vertraute Sicherheiten zu verlassen. Schwellenmut wächst dort, wo wir Unsicherheit nicht als Hindernis erleben, sondern als Teil des Werdens akzeptieren.
Er bedeutet nicht Furchtlosigkeit. Vielmehr verbindet er Vertrauen mit Offenheit. Menschen mit Schwellenmut handeln, obwohl sie den weiteren Weg noch nicht vollständig überblicken.
So wird Schwellenmut zu einer inneren Qualität, die Formkeimungen schützt und Entwicklung ermöglicht.
Du sagst zum ersten Mal laut, was dir wirklich wichtig ist. Noch weißt du nicht, wie andere reagieren werden. Doch genau dieser Schritt verändert bereits deine Beziehung zur Situation.
Welche Schwelle wartet gerade auf mich?
Was möchte ich wagen, obwohl ich den Ausgang nicht kenne?
Worauf vertraue ich?
Wie geben wir einander Mut für neue Schritte?
Welche Übergänge gestalten wir gemeinsam?
Wie fördern wir eine Kultur, in der Neues ausprobiert werden darf?
Welche Schwellen stehen unserer Organisation bevor?