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Wie gelingt Transformation? · Praxis

Schwellenmut

Mut zeigt sich oft dort, wo der nächste Schritt noch keinen festen Boden hat.

Auf den Punkt

Schwellenmut beschreibt die Bereitschaft, einen Übergang zu betreten, dessen Ausgang noch offen ist.

Wenn wir emergetisch schauen …

… verlangt Entwicklung nicht nur neue Einsichten, sondern auch die Bereitschaft, vertraute Sicherheiten zu verlassen. Schwellenmut wächst dort, wo wir Unsicherheit nicht als Hindernis erleben, sondern als Teil des Werdens akzeptieren.

Er bedeutet nicht Furchtlosigkeit. Vielmehr verbindet er Vertrauen mit Offenheit. Menschen mit Schwellenmut handeln, obwohl sie den weiteren Weg noch nicht vollständig überblicken.

So wird Schwellenmut zu einer inneren Qualität, die Formkeimungen schützt und Entwicklung ermöglicht.

Erlebbar wird das, wenn …

Du sagst zum ersten Mal laut, was dir wirklich wichtig ist. Noch weißt du nicht, wie andere reagieren werden. Doch genau dieser Schritt verändert bereits deine Beziehung zur Situation.

ICH · Für mich

Welche Schwelle wartet gerade auf mich?

Was möchte ich wagen, obwohl ich den Ausgang nicht kenne?

Worauf vertraue ich?

WIR · Zwischen uns

Wie geben wir einander Mut für neue Schritte?

Welche Übergänge gestalten wir gemeinsam?

ALLE · Für Organisationen

Wie fördern wir eine Kultur, in der Neues ausprobiert werden darf?

Welche Schwellen stehen unserer Organisation bevor?

Schwellenmut lässt Möglichkeiten betreten, bevor sie Gewissheit geworden sind.
Siehe auch: Entwicklungskrise Formkeimung Emergesium Haltungserweiterung Formkeimung 2 Keimung Integrations­überforderung Absichtsvolle Absichtslosigkeit Emergetische Momente Entwicklungs­sprung Lernspannung Spannung halten Emergetische Begleitung Emergetische Schwelle