… entstehen Bedeutungen nicht zufällig. Menschen verbinden Erlebnisse mit Erinnerungen, Sprache, Erwartungen und Beziehungen. Daraus bildet sich ein Sinnzusammenhang, der Orientierung ermöglicht.
Der Begriff Sinnkonstruktion macht diesen schöpferischen Anteil sichtbar. Er bedeutet nicht, dass Sinn beliebig wäre. Vielmehr entsteht Sinn immer im Wechselspiel zwischen Welt, Erfahrung und Wahrgeben.
Mit jeder Haltungserweiterung werden unsere Sinnkonstruktionen beweglicher. Wir erkennen, dass auch andere Menschen ihre Wirklichkeit sinnvoll konstruieren, oft auf ganz andere Weise als wir selbst.
Nach einem Konflikt erzählen zwei Menschen dieselbe Geschichte. Beide erleben sie als sinnvoll und stimmig. Erst im Zuhören wird deutlich, dass ihre Bedeutungen unterschiedlich entstanden sind.
Wie bilde ich Sinn?
Welche Geschichten geben meinem Leben Richtung?
Welche Sinnkonstruktionen dürfen sich verändern?
Welche Bedeutungen teilen wir?
Wo entstehen unterschiedliche Sinnwelten?
Welche Sinnkonstruktionen prägen unsere Kultur?
Wie entstehen gemeinsame Zukunftsbilder?