Susanne M. Zaninelli

Team

Susanne M. Zaninelli

Ich erforsche und begleite, wie sich Menschen, Beziehungen und Kulturen entwickeln.

  • Als Kulturwissenschaftlerin mache ich das Zusammenspiel individueller und sozio-kultureller Wirklichkeiten für neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten nutzbar.
  • Als Transformationsbegleiterin begleite ich Menschen, Teams und Organisationen in Veränderungs- und Übergangsprozessen.
  • Als interkulturelle Beraterin mache ich unterschiedliche Sichtweisen verstehbar und füreinander anschlussfähig.
  • Als Unternehmerin gestalte ich seit 1990 in 32 Ländern internationale Lern- und Begegnungsräume für neue Formen der Führung, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur.
  • Als Ausbilderin eröffne ich neue Perspektiven auf Selbstentwicklung, Haltung und emergetische Entwicklungsprozesse.
  • Als Mitbegründerin der Emergetik erforsche ich, wie und unter welchen Bedingungen im Dazwischen neue Möglichkeiten entstehen.
  • Als Autorin gebe ich unsichtbaren Entwicklungsprozessen eine Sprache.

Persönliche Entwicklung

Mich interessiert, was unter dem Sichtbaren wirkt

Meine Beschäftigung mit Entwicklung begann bereits als Jugendliche. Mich bewegten die Fragen, wer ich bin, wie Menschen zu denen werden, die sie sind, und welchen Sinn unser Leben haben kann. Auf der Suche nach Antworten wandte ich mich meditativen und spirituellen Erfahrungen ebenso zu wie psychologischer Selbstreflexion und der aufmerksamen Beobachtung meines eigenen Erlebens. Dabei beschäftigte mich immer stärker die Frage, wie Menschen sich verändern und was solche Veränderungen möglich macht.

Bis heute interessiert mich, was unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst. Sichtbar wird, wie Menschen reagieren, entscheiden und miteinander umgehen. Unsichtbar bleiben unsere unbewussten Selbstbilder, Ängste und Loyalitäten, unsere Beziehungserwartungen und kulturellen Selbstverständlichkeiten, unausgesprochene Regeln und Rollenerwartungen, verborgene Machtverhältnisse und überlieferte Vorstellungen davon, was richtig, normal oder möglich ist. So wurde aus meiner frühen Suche nach dem Unsichtbaren nach und nach eine wissenschaftliche Frage: Wie lässt sich verstehen, was in Menschen, zwischen Menschen und in Kulturen wirkt, obwohl es sich unserem unmittelbaren Blick entzieht?

Wissenschaftliche Perspektiven

Menschen entstehen im Zusammenspiel von ICH, WIR und ALLE

In meinem Studium verband ich Psychologie, Kulturwissenschaft und Philosophie. Die Psychologie öffnete meinen Blick für die individuelle Entwicklung, die Kulturwissenschaft für die Entstehung gemeinsamer Wirklichkeiten und die Philosophie für grundlegende Fragen des menschlichen Erlebens und Erkennens.

Diese drei Perspektiven begleiten meine Arbeit bis heute. Menschen entwickeln sich für mich immer zugleich als Individuen, in Beziehungen und innerhalb gesellschaftlicher und kultureller Zusammenhänge. Deshalb lassen sich Selbstentwicklung und Kulturentwicklung kaum voneinander trennen.

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Interkulturelle Zusammenarbeit

Andere Kulturen erweitern den Blick auf die eigene Welt

Seit der Gründung meines Unternehmens im Jahr 1990 begleite ich Menschen, Teams und Organisationen in internationalen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. In Seminaren und Workshops arbeitete ich mit Menschen aus 32 Länderkulturen und lernte dabei einen großen Reichtum unterschiedlicher Sichtweisen kennen.

Gerade in der Begegnung mit anderen Kulturen wird sichtbar, wie selbstverständlich uns die eigene Art zu denken, zu kommunizieren und zu handeln erscheint. Wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, entstehen Reibung, Lernen und die Möglichkeit, neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.

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Haltungserweiterung

Entwicklung beginnt mit einem neuen Blick auf die eigene Wirklichkeit

In der Begegnung mit Martin Permantier entdeckte ich im Modell der Haltungen eine Sprache für vieles, was ich über Jahrzehnte in meiner internationalen Arbeit beobachtet hatte. Haltungen beeinflussen, wie wir Situationen deuten, welche Möglichkeiten wir erkennen und wie wir anderen Menschen begegnen.

Aus unserem Austausch entstand eine langjährige schöpferische Zusammenarbeit. Gemeinsam entwickeln und gestalten wir Seminare und Ausbildungen, in denen Menschen ihre gewohnten Perspektiven bewusster wahrnehmen und zusätzliche Formen des Denkens, Fühlens und Handelns erschließen können.

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Autorin und Mitentwicklerin

Neue Gedanken entstehen zwischen Menschen

Gemeinsam mit Martin Permantier und Christoph Jan Kramer arbeite ich an Büchern, Seminaren und neuen Zugängen zur menschlichen Entwicklung. Unsere unterschiedlichen Erfahrungen aus Psychologie, Kultur, Unternehmertum, Gestaltung und Beratung verbinden sich dabei zu einem gemeinsamen Forschungsraum.

Mich begeistert besonders, wenn in einem Gespräch etwas entsteht, das vorher keiner von uns allein gedacht hat. Diese Erfahrung prägt auch unsere Bücher „Fühlen – Mit Emotionen arbeiten“ 2025 und „Zwischen uns entsteht die Welt“ 2026.

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Emergetik

Mich interessiert der Übergang, in dem Neues möglich wird.

Die Emergetik entstand aus unserer gemeinsamen Frage, wie sich Haltungen, Beziehungen und kulturelle Formen verändern. Mein Blick richtet sich dabei besonders auf jene Momente, in denen vertraute Sichtweisen an ihre Grenzen gelangen und sich neue Möglichkeiten bereits andeuten.

Als Mitbegründerin der Emergetik erforsche ich gemeinsam mit Martin Permantier und Christoph Jan Kramer, welche Bedingungen solche Entwicklungsbewegungen unterstützen. Dabei verbinde ich meine langjährige Suche nach dem Unsichtbaren mit Erfahrungen aus Wissenschaft, interkultureller Praxis und persönlicher Entwicklung.

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